Dummytraining

Was genau ist Dummytraining? Hier werden Hunde im Gelände zum Apportieren ausgebildet, wobei der Hund einen Dummy holt statt des geschossenen Wildtieres.
Der Hund lernt auf seinen Besitzer zu hören und wird gezielt zum Apportieren geschickt. So entsteht ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund. Das Dummytraining fördert die Kooperation, Kommunikation und Freude an der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund. Hundehalter lernen die Körpersprache gezielt und genauer einzusetzen. Durch die verschiedenen Apportierarbeiten ist es eine abwechslungsreiche Arbeit die den Hund körperlich und auch geistig fordert.

Dummy

Bei einem Dummy (aus dem englischen für Attrappe) handelt es sich um ein Jutesäckchen das mit Kunststoffgranulat oder ähnlichem gefüllt ist. Es gibt auch Dummy, die mit Fell überzogen sind, damit es der Wildbeute näher kommt. Es gibt verschiedene Farben, schwimmfähige Dummys und auch Gewichtsklassen, so ist für jeden Hund etwas dabei. Der Dummy ist mit einem kleinen Wurfband an der einen Seite ausgestattet, damit er mit Schwung geworfen werden kann.
Möchte man eine Dummy Prüfung machen, wird diese meist mit einem 500 Gramm schweren Standarddummy gearbeitet.

Training

Nicht nur die bekannten Retriever Rassen eignen sich für die Dummyarbeit, auch kleine Hunde, Windhunde etc. haben Spaß an der Dummyarbeit. Es wird in kleinen Lernschritten auftrainiert.
Wir trainieren aus den Gesichtspunkten: Spaß & Sport.
Das Training wird an unterschiedlichen Orten (Wiesen, Wald, Wasser) stattfinden mit abwechslungsreichen Apportieraufgaben.

 

 

  • Blind
    Der Hund darf dabei nicht sehen, wo der Dummy hingelegt wurde. Der Hund wird von seinem Hundeführer eingewiesen, damit er diesen auch findet.
  • Memory
    Hier liegen einige Minuten zwischen dem Auslegen des Dummy und dem Beginn der Suche. Zum Memory Mark gehört neben der zeitverzögerten Suche auch, dass man seinen Standort wechselt und den Hund dann von einem anderen Punkt losschickt als dem, an dem der Hund die Markierung beobachten durfte. Hier ist es wichtig, dass der Hund ruhig beim Hundehalter liegen bleiben kann, bis dieser das Zeichen zum losstürmen und suchen gibt.
  • Suche / Verlorensuche
    Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten: Der Hundehalter weiß, wo der Dummy liegt und kann seinen Hund dirigieren in dem er mit verschieden richtungsweisenden Zeichen arbeitet. Oder bei der freien Suche, wo der Hund nur ungefähr weiß, dass es ein Dummy in einem bestimmten Gebiet gibt. Der Hund soll ohne Hilfe selbstständig so lange suchen, bis der Dummy gefunden wurde.

Die Dauer des Trainings liegt in der Regel bei ca. 60 Minuten.

Voraussetzung

Welche Rasse sich am Besten eignet, kann man nicht pauschal sagen. Es gibt viele andere Rassen (klein wie groß /Junioren oder Senioren) die Spaß am Apportieren haben. Am Besten einfach mal ausprobieren.
Mit einem Welpen kann das Training beginnen, auch wenn dieser noch nicht alle Signale (Rückruf, Sitz, bei Fuß etc.) perfekt beherrscht. In den Einsteiger-Kursen werden die wichtigsten Signale auf trainiert, damit das Training später reibungslos laufen kann.
Auch Hunde mit kleinen Handicaps, können ggf. am Training teilnehmen, dies muss individuell besprochen werden.
Der Hund sollte schon eine Freude daran haben, Gegenstände (Ball, Spielzeug) zu tragen.
Der Spaß und die Freude am GEMEINSAMEN Lernen sollte oberste Priorität haben.

   

Anstehende Veranstaltungen

Aug 01

Dummytraining

Mi 01 August um 19:00 - 19:55